Stand der Dinge – Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen & Kunstmuseum Singen 2017/2018

Datum:
21.10.2017

Kategorie:
Landesprojekte

Schlagworte:
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Beitrag von:

2017_Stand_der_Dinge
(Ausstellungsansicht Kunstmuseum Singen 2017, Exponate im Vordergrund von Reinhard Scherer, im Hintergrund von Mona Ardeleanu)

Bei Versuchen, den sogenannten Stand der Dinge festzustellen, wird in den unterschiedlichsten Disziplinen jeweils ein Zeitschnitt vorgenommen, um anhand einer Auswahl von bestimmten Merkmalen ausschnitthaft das Bild der gegenwärtigen Situation wiederzugeben und Einblicke in aktuelle Entwicklungen zu vermitteln. Im Falle der alljährlichen Landesausstellungen des Künstlerbundes Baden-Württemberg, die dieser neben dem laufenden Ausstellungsbetrieb in seinem Stuttgarter Projektraum AKKU ausrichtet, sind dies in der Regel kuratierte Präsentationen aktueller Arbeiten von einer gewissen Anzahl der inzwischen über 400 Künstlermitglieder. In Abhängigkeit von den je zur Verfügung stehenden Orten und Mitteln bedeutet dabei jedes kuratorische Konzept – die konzentrierte Auswahl der gezeigten Positionen und Werke – eine große Herausforderung. Durfte der Künstlerbund in den vergangenen Jahren in staatlichen und privaten Museen, in kommunalen Institutionen und in Kunstvereinen oder – wie zuletzt im Jahr 2016 unter dem Titel Die Kunst zu handeln – in knapp 40 Galerien in ganz Baden-Württemberg zu Gast sein, kann der Künstlerbund nun in diesem Jahr gleich mit zwei renommierten Ausstellungshäusern im deutschen Südwesten zusammenarbeiten.

Die Kooperation mit der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen und mit dem Kunstmuseum Singen stellt nicht nur angesichts des ausserordentlichen Engagements deren Leiter Dr. Isabell Schenk-Weininger und Christoph Bauer für die Kunst und Künstler in Baden-Württemberg einen ungewöhnlichen Glücksfall dar. Ist es ohnehin schon schwierig, eine Präsentation in zwei Teilen getrennt zu denken, haben die beiden Kunsthistoriker die Herausforderung dahingehend potenziert, als sie jeweils im Haus des Anderen die Ausstellung kuratieren, gewissermaßen also stets überkreuz zu denken haben. Mit der Unterstützung einer Reihe von Künstlermitgliedern ging es in tagelangen Auswahlverfahren in der Folge darum, kenntnisreich und einfühlsam abzuwägen, welche Arbeiten von welchen Künstlerinnen und Künstlern in welchem Raum angemessen präsentiert werden können.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Reinhold Adt, Hans Albrecht, Mona Ardeleanu, Sabina Aurich, Beate Baumgärtner, Petra Blocksdorf, Josephine Bonnet, Eva Borsdorf, Daniel Bräg, Christine Braun, Karin Brosa, Isa Dahl, Markus Daum, Simone Demandt, Margret Eicher, Linda Eberle, Faller / Budasz, FFM Filderbahnfreunde, Wolfgang Gäfgen, Rolf Gentz, Otto D. Handschuh, Stephan Hasslinger, Elke Hennen, Peter Holl, Klaus Illi, Peter Jacobi, Ulrika Jäger, Ulrike Kirbach, Thomas Kitzinger, Justyna Koeke, Gerhard Langenfeld, Volker Lehnert, Florina Leinß, Davor Ljubicic, Nino Maaskola, Agnes Märkel, Jörg Mandernach, Robert Matthes, Gabriela Oberkofler, Andreas Opiolka, Heinz Pelz, Simon Pfeffel, albertrichard Pfrieger, Werner Pokorny, Jens Reichert, Eva-Maria Reiner, Peter Riek, Gert Riel, Anne Römpp, Uwe Schäfer, Reinhard Scherer, Hans Schüle, Dorothea Schulz, David Semper, ststs, Katinka Theis, Rolf Urban, Daniel Wagenblast, Elisabeth Wagner, Elly Weiblen, Julia Wenz, Helmut Wetter, Ulrich J. Wolff, Elke Wree, Andrea Zaumseil

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