PLUG IN – Der Künstlerbund Baden-Württemberg in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin 22.09. – 30.10.2020

Datum:
18.10.2019

Kategorie:
Landesprojekte

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„PLUG IN“ – verstanden als Schnittstelle und als Verbindungskomponente zweier Systeme (hier Künstlerbund und Landesvertretung) – ist der metaphorische Titel für einen künstlerischen Dialog der Mitglieder des Künstlerbundes Baden-Württemberg mit dem Gebäude der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin.

Impuls für diese Überlegung war die Frage nach der Verbindung, der gemeinsamen Plattform baden-württembergischer Künstler und der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin. So ist für den Künstlerbund – neben der politischen, sozialen und repräsentativen Funktion der Landesvertretung als Satellit – die Architektur der Landesvertretung Grundlage für eine raumgreifende Intervention im Sinne eines situativen „Andockens“, was der Titel „Plug In“ ebenso in sich trägt.

In einer auf digitaler Technik beruhenden Video- und Soundinstallation stellt sich der traditionsreiche Künstlerbund als jetztzeitige Künstlervereinigung Baden-Württembergs dem Berliner Publikum vor. Zu diesem Zweck entwickeln wir eine Wand überspannende Projektion im Foyer der Landesvertretung. Die Projektion baut auf einem virtuellen Gestaltungsraster (Grid) auf, das als visuelles Ordnungssystem der unterschiedlichen Werke der Künstler dient. Einer eigens entwickelten Dramaturgie und Choreografie folgend, wechseln innerhalb festgelegter Zeitintervalle Stand- und Bewegtbilder, Bildinhalte, Motive, Grafiken, Farben und Sound.

„Plug In“ ist nicht als Dokumentation der Arbeiten der Künstler zu verstehen, sondern als Präsentation aller Mitglieder mit ihren Werken innerhalb eines gesamtkünstlerischen Gestaltungsprinzips. So ist eine dezidierte Ausschreibung für die Künstlermitglieder vorgesehen mit der Maßgabe, die Werke für diese besondere, gesamtkünstlerische Installation zur Verfügung zu stellen, die auch Modifikationen der eingereichten Abbildungen einschließt. Gestaltung und Dramaturgie der Projektion wird von Mitgliedern des Künstlerbundes entwickelt.

Wir planen außerdem, für die Dauer der Präsentation eine Leselounge zu installieren, um so die digitale Visualisierung der Werke, die lediglich einen winzigen Ausschnitt der Arbeit jedes einzelnen Künstlermitglieds zeigen kann, mit Monografien und anderen Veröffentlichungen zu ergänzen.

In unserer Planung konzentrieren wir uns auf die – vom Eingang gesehen – rechte Geschoß übergreifende Wand neben dem Lichthof. Die die rechte Stirnwand des Foyers überspannende Projektion erfolgt mit vier lichtstarken Beamern, die auf einem freistehenden Traversensystem in zwei Höhen (4 m und 8 m) angebracht sind.

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