Geschichte

Am 7. Februar 1955 wurde der Künstlerbund Baden-Württemberg in Karlsruhe gegründet, die erste Ausstellung anschließend am 2. April 1955 in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden eröffnet. Die Initiative zu dieser Gründung ging vom sogenannten Rat der Zehn und dem Engagement des ersten Geschäftsführers Dr. Erich Schlenkers (1904-1961) aus. Mit Karl Albiker (1878-1961), Willi Baumeister (1889-1955), Otto Dix (1891-1969), Erich Heckel (1883-1970), Erwin Heinrich (1887-1956), Manfred Henninger (1894-1986), Ida Kerkovius (1879-1970), Alfred Lörcher (1875-1962), Eugen Stammbach (1876-1966) und Adolf Strübe (1981-1973) gehörtem diesem Gremium damit gleichberechtigt je 5 Künstler aus Baden und aus Württemberg an. Mit ihrem solidarischen Zusammenschluss zu einer Künstlervereinigung wurde nicht nur die seinerzeit noch umstrittene politische Einheit der beiden Landesteile deutlich. Vielmehr galt es über die Nachkriegszeit hinaus ebenso auch die Gleichberechtigung und Vielfalt unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksstile – zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion – zu betonen. Heute umfasst der Künstlerbund Baden-Württemberg über 450 Künstlerinnen und Künstler.

 

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