MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2018 und KOLLOQUIUM / BUCHVORSTELLUNG "IDEE - ENTWURF - KONZEPT"

Am Samstag, 17. November 2018, findet im Gartensaal des Schlosses Karlsruhe die diesjährige Mitgliederversammlung statt.

Sie wird umrahmt von einem Kolloquium und der Vorstellung der Publikation "Idee - Entwurf - Konzept" mit Beiträgen von beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie der Fachautoren.


ERICH-HECKEL-PREIS und FÖRDERPREIS 2018

Der Erich-Heckel-Preis 2018, der vom Freundeskreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg mit einem Preisgeld sowie einer Ausstellung im Stuttgarter AKKU Projektraum ausgestattet ist, wird dem Maler, Zeichner und Druckgrafiker Moritz Baumgartl zuerkannt. Der Preis wird für ein künstlerisches Lebenswerk verliehen.

Moritz Baumgartl ist 1934 in Frühbuss im Erzgebirge geboren. Er studierte von 1955 bis 1959 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Rudolf Daudert, Christoph Schellenberger und Rudolf Yelin. Von 1976 bis ins Jahr 2000 lehrte der Künstler selbst als Professor an der Stuttgarter Kunstakademie.

Den Förderpreis 2018, den der Freundeskreis des Künstlerbundes zur Unterstützung und Ermutigung junger Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Weg vergibt, geht an Anike Joyce Sadiq. Sie hat von 2005 bis 2013 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart studiert. Die 1985 in Heidelberg geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Berlin und Stuttgart.


Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung:

Sonntag, 16. September 2018, 11.00 Uhr

AKKU Projektraum
Gerberstraße 5 C
70178 Stuttgart

Begrüßung:
Prof. Werner Pokorny, Vorsitzender des Künstlerbundes Baden-Württemberg
Preisverleihung:
Ingeborg Kimmig, Vorsitzende des Freundeskreises
Laudatio für Moritz Baumgartl:
Dr. Tobias Wall, Kunstwissenschaftler
Laudatio für Anike Joyce Sadiq:
N.N.


Licht und Silber (ABK MANUAL #02)

 


Fett und Wasser (ABK MANUAL #01)



EKTOPLASTIK

Im Zeitraum vom 16.02. bis 17.03.2018 wird der Projektraum AKKU zum Ort ektoplastischen Experimentierens. Die zwischen Stuttgart und Wien ansässigen KünstlerInnen Lisa Biedlingmaier, Nathalie Koger, Wolfgang Obermair und Michl Schmidt werden dabei versuchen, den Begriff der Ektoplastik und seine möglichen Erscheinungsformen im Spannungsfeld zwischen Materialismus und Spiritismus zu definieren. Aus bildhauerischer Sicht ist dabei sowohl das zufällige In-Erscheinung-Treten wie auch das absichtliche In-Erscheinung-Bringen, die Manifestation von Substanz und ihre ästhetische Präsenz als Medium von zentralem Interesse. Das Ausbilden von Formen, deren Konstellation in ihrer jeweiligen Umgebung, sowie ihre Beziehungen zueinander werden dabei der Gegenstand bildnerischen Experimentierens sein, bei dem alte und neue Techniken und Strategien zum Einsatz kommen und erprobt werden. Objekt, Installation und Performance dienen dabei als Werkzeuge entsprechender Untersuchungen.

Am Sonntag, den 18.02.2018, findet im Rahmen der Ausstellung ein ?Ektoplastisches Symposium? statt, an dem u.a. der Wiener Philosoph Johannes Siegmund einen Workshop und Vortrag mit dem Titel ?Die Stumme Sprache der Dinge? anbieten wird.

Drei Kränkungen mussten die Dinge seit der Neuzeit hinnehmen: Sie wurden massenhaft reproduziert und verloren so ihre Aura. Sie wurden ständig durch neue Dinge ersetzt und veraltet als Müll weggeworfen. Spätestens mit dem Computer wurden die Dinge auf vorrübergehende Erscheinungen von virtuellen Daten-, Energie- und Materieströmen reduziert. - Doch die Dinge kommen auf eine unheimliche Art zurück: Fossile Brennstoffe kehren als Klimawandel wieder, Antibiotika als resistente Keime und das Plastik als Mikropartikel in den Ozeanen. Das unheimliche zweite Leben der Dinge wird unter dem Schlagwort Ökologie diskutiert. Im Anschluss an Bruno Latours ökologische Philosophie der Dinge wurde in den letzten Jahren in der Philosophie am Begriff des Dings gefeilt. Was wäre ein zeitgemäßer Begriff des Dings? Ist das Ding eine globale Assemblage, ein erhabenes Hyperobjekt oder eine politisch-soziale Versammlung? Welche Handlungsmacht besitzen Dinge? Was sind smarte Dinge?
(Johannes Siegmund)

 

AUFRECHT STEHEN

 


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NINA LAAF & OTTO D. HANDSCHUH


ERICH-HECKEL-PREIS ******* FÖRDERPREIS

Im Zusammenhang mit der Preisverleihung ist von 2. bis 30. Juni 2017 eine kleine Auswahl von Arbeiten von Florina Leinß und Alfonso Hüppi im AKKU Projektraum des Künstlerbundes Baden-Württemberg zu sehen.


OPEN CALL 2017

Seit Januar 2016 verfügt der Künstlerbund Baden-Württemberg mit dem "AKKU" über einen eigenen Projektraum in Stuttgart, den er in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart betreibt.

Zweimal in diesem Jahr (15.09. - 13.10.2017 und 01.12. - 22.12.2017) soll der Raum durch Projekte bespielt werden, die eigens von Mitgliedern des Künstlerbundes initiiert und konzipiert sind.

Im Gegensatz zur diesjährigen Mitgliederausstellung in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen und im Kunstmuseum Singen "Stand der Dinge" soll dieser Open Call dazu anregen, projektbezogene Arbeiten zu realisieren. Es können hier im Besonderen raumbezogene, gruppenbasierte und zeitbezogene Projekte umgesetzt werden.

Mit der offenen Ausschreibung des vorliegenden Open Call sind alle Mitglieder des Künstlerbundes sowie die in den Freundeskreis berufenen Kunstvermittler aufgerufen, bis zum 26. Mai 2017 Projektvorschläge für diese beiden Zeiträume einzureichen. Nähere Informationen sind diesem LINK zu entnehmen.



SISSIFUS 21.01. - 26.03.2017



VERLIEBTE KÜNSTLER - Losing Control

Verliebte Künstler ist eine Ausstellung, die sich immer wieder neu bildet, die sich wie das Verliebtsein selbst immer in neuem Zusammenhängen mehr ereignet denn kuratiert wird. Schließlich untersucht sie jenen Moment, in dem der Künstler den Boden unter den Füßen verliert, und manchmal sogar den Kontakt zum eigenen Werk in den Wirren, Klärungen, Freuden und Leiden des Verliebtseins.

Die Ausstellungsreihe Verliebte Künstler wird kuratiert von Thaddäus Hüppi (Bundesverband der Hochschulgalerien) und Thomas Nolden (Süddeutscher Kunstverein) in Zusammenarbeit mit Ralf Schmitt (Berlin Art Institute).

In einem Schweinestall begann 2013 die vom Süddeutschen Kunstverein als Studie konzipierte Ausstellung im schwäbischen Reusten. Keine drei Monate später wurde die Ausstellung als offizieller Bestandteil der Berlin Art Week mit dem Titel Verliebte Künstler & Lachende Dritte... in der Kunsthalle am Hamburger Platz der Kunsthochschule Berlin Weißensee mit neuen künstlerischen Positionen zu den verworrenen Spielen der Liebe einem größeren Publikum präsentiert. Von dort aus heuerte das Studio Trenkel in Rotterdam die verliebten Künstler an, und präsentierte die Ausstellung Verliebte Seefahrer und lachende Künstler parallel zur Rotterdam Artweek 2014, ergänzt mit niederländischen Künstlern, auf einem Boot im Museumshafen von Rotterdam. Es folgte ein Stelldichein, bei dem die Ausstellung der Leichtigkeit und dem französischen Flair Saarbrückens begegnete und auf Initiative von Prof. Gabriele Langendorf unter dem Titel Verliebte Künstler & affaire de coeur in der Galerie der HBKsaar stattfand.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Kristin Albrecht (Berlin), Minor Alexander (Leipzig), Benjamin Althammer (Berlin), Aulehla (Frankfurt), Thomas Bechinger (Stuttgart), Anna Benini (Berlin), Francis Berrar (Saarbrücken), Sascha Boldt (Berlin), Damien Deroubaix (Saarbrücken), Ina Deurer (Stuttgart), Iris Drögekamp (Baden-Baden), Lorraine Durgeloh (Berlin), Mirjam Elburn (Saarbrücken), Laurens Elm (Stuttgart), Richard Engel (Saarbrücken), Lutz Fecht (Baden-Baden), Martin Fell (Saarbrücken), Johanna Fischer (Rudolstadt), Christian Freudenberger (Saarbrücken), Simone Fritsch (Freudenstadt), Gerrit Jan Fukkink (Rotterdam, NL), Else (Twin) Gabriel (Berlin), Jutta Geier (Berlin), Patrycja German (Berlin), Thora Gerstner (Stuttgart), Peer Gessing (Baden-Baden), Andreas Golder (Berlin), Jan Gottschalk (Berlin), Monika Gren (Tübingen), Katharina Grimbs (Passau), Brigitte Groth (Düsseldorf), Maxie Heiner (Berlin), Katharina Hinsberg (Saarbrücken), Klaas Hübner (Berlin), Johannes Hüppi (Basel, CH), Thaddäus Hüppi (Baden-Baden), Jamesdin (Berlin), Jörg Jäger (Kusterdingen), Stefanie Jany (Stuttgart), Stephanie Jünemann (Berlin), Shila Khatami (Saarbrücken), Angelika Kalbacher (Freudenstadt), Michael Kalki (Saarbrücken), So-Jin Kim (Basel, CH; Korea), Jürgen Kisch (Berlin), Simon Kloppenburg (Saarbrücken), Gabriele Langendorf (Saarbrücken), Martin Liebscher (Berlin, Offenbach), Michael Loch (Saarbrücken), Silvia Lorenz (Berlin), Sylvia Maak (Baden-Baden), Jens Maier (Tübingen), Jörg Mandernach (Ludwigsburg), Manfred Michl (Berlin), Daniel Mijic (Stuttgart), Peter Müller (Berlin), Stephanie Neuhaus (Stuttgart), Wolfgang Neumann (Stuttgart, Waiblingen), Thomas Nolden (Ammerbuch), Uwe Oldenburg (München), Manfred Peckl (Berlin), Sigrid Perthen (Reusten), Aron Rauschhardt (Berlin), Gunter Reski (Berlin), Nora Roedelstuertz (Saarbrücken), Peter Rösel (Berlin), Armin Rohr (Saarbrücken), Christoph Rothmeier (Berlin), Thomas Ruppel (Stuttgart), Lucie Sahner (Saarbrücken), Maike Sander (Berlin), Ralf Schmitt (Berlin), Ann Schombourg (Berlin), Marco Schuler (Freiburg), Margit Seiler (Berlin), Volker Sieben (Saarbrücken), Svetlana Solovey (Krementschuk, UA), Martin Städeli (Berlin), Ulrike Steinke (Leipzig), Reiner Stolz (Baden-Baden), Malgorzata Strzemer (Saarbrücken), Karin Trenkel (Rotterdam, NL), Nils Vogt (Berlin), Gabriel Vormstein (Saarbrücken), Holger Walter (Karlsruhe), Herbert Warmuth (Frankfurt), Ila Wingen (Saarbrücken), Caroline Streck (Saarbrücken), Ralf Ziervogel (Berlin) u.a.


LICHTSPIELRAUM



ERICH HECKEL PREIS 2016 an Edgar Schmandt

FÖRDERPREIS 2016 an Florian Klette

Preisvergaben und Austellungseröffnung:
Sonntag, 29. Mai 2016, 11:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
29. Mai - 24. Juni 2016

Öffnungszeiten:
Mi - Fr   14.00 - 18.00 Uhr

AKKU
Gerberstraße 5c
70178 Stuttgart

Der AKKU Projektraum ist eine gemeinsame Initiative des Künstlerbundes Baden-Württemberg und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.


ST:RUNG - Künstlerische Strategien der Störung


Janusz Czech (D/PL), Barbara Hindahl (D), Lazar Lyutakov (BG/A),
Ana Navas (ECU/VE),Raphael Montañez Ortiz (US), Rudolf Reiber (D),
Thomas Straub (D), Pilvi Takala (FIN/D)

Welche bildnerischen und performativen Strategien der Störung und Dechiffrierung entwickeln Künstlerinnen und Künstler, um gesellschaftliche und mediale Funktionsweisen zu hinterfragen? Die Ausstellung ST:RUNG versammelt zu dieser Fragestellung acht internationale Positionen vornehmlich zeitgenössischer Kunst. Die unterschiedlichen medialen Verfahren und Strategien reichen von Interventionen in Alltagssituationen über Fragen der Autorschaft und Corporate Identity bis hin zur Destruktion historischer Hollywood-Filmsequenzen. Das Beziehungsgeflecht unterschiedlicher Referenzebenen in den jeweiligen Arbeiten verspricht ein irritierendes Spiel mit der Wahrnehmung unter Rückbezug auf unseren eigenen Alltag.
(Kuratiert von Kristof Georgen, Christine Gläser, Clemens Ottnad, Christoph Poetsch, Anne Römpp)